Kamera:
Die Kamera macht Bilder in einer Auflösung von maximal 1024 x 1280 Pixel. Dies reicht locker für Schnappschüsse und kurze Videos (maximal bis der Speicher im Telefon oder auf der Speicherkarte voll ist). Im Auslieferungszustand passen noch knapp 18 Bilder in höchster Qualität aufs Gerät bzw. einige hundert Bilder auf die Speicherkarte, dies sollte für viele viele Schnappschüsse genügen. Die Bilder werden übrigens sehr farbgetreu auf dem Display dargestellt, wie bei anderen aktuellen Serie 40 Geräten dient das komplette Display als Sucher und nicht wie früher nur ein kleiner Ausschnitt.
Mögliche Bildauflösungen:
Foto:
- 1280 x 1024 Pixel
- 1280 x 960 Pixel
- 800 x 600 Pixel
- 640 x 480 Pixel
- 320 x 240 Pixel
- 160 x 120 Pixel
Video:
- 176 x 144 Pixel
- 128 x 96 Pixel
Der Sucher ist sehr flüssig und es gibt so gut wie keine Verzögerungen und kein Nachziehen mehr. Sicher ist die Kamera eines W850i oder 6233 besser, aber eigentlich darf man nicht meckern, schließlich bewegt man sich bei dem 5300 eher eine Preisstufe niedriger als bei den anderen genannten Geräten.
Neben dem Fotomodus bietet das 5300 XPress Music auch die Möglichkeit Videos im 3GP Format aufzunehmen. Je nach Größe der Speicherkarte und gewählter Auflösung können fast beliebig lange Videos aufgenommen werden. Allerdings ist die Qualität aufgrund der recht geringen Auflösung von mageren 176 x 144 Pixeln nicht allzu berauschend, hier zeigen andere Nokia Geräte ganz klar dass es auch schon wesentlich besser geht. Bilder und Videos werden im Galerieordner gespeichert und können dort bearbeitet und betrachtet werden.
Es gibt folgende Einstellmöglichkeiten, zusammengefasst sowohl für die Foto- als auch für die Videofunktion.
- Bildqualität: Gut / Normal / Einfach
- Größe d. Bildes: siehe oben
- Länge der Videoclips: Standard / Maximum
- Videoclip-Qualität: Hoch / Normal / Einfach
- Videobildauflösung: siehe oben
- Bildvorschau-Dauer: Keine Vorschau / 3 Sek. / 5 Sek. / 10 Sek. / Manuell beenden
- Standardtitel: Automatisch / Mein Titel
- Bild u. Vid. speich. In: Telefonspeicher / Speicherkarte / Anderer Ordner
- Mikrofon: Ein / Aus (nur im Videomodus)
- Zoomfunktion: feinstufiger 8-fach Digitalzoom
- Kamerageräusch: Ein / Aus
- Effekte: Normal / Falschfarbe / Graustufen / Sepia / Negativ / Solarise
- Weißabgleich: Automatisch / Tageslicht / Kunstlicht / Neonlicht
Außerdem gibt es einige Möglichkeiten Bilder nachzubearbeiten, so dass also hierdurch noch einige Veränderungen an den geschossenen Bildern vorgenommen werden können:
- Vollbildanzeige
- Löschen
- Senden
- Verschieben
- Umbenennen
- Zoomen
- Kontrast einstellen
- Bild Ändern: Text einfügen, Rahmen, Illustration, Bild einfügen, Bildzuschnitt
- Drucken
- Bild verwenden: Als Hintergr. wählen / Als Bildschirmschon. / Als Kontaktbild. wähl. / Für neu. Kont. verw. / Als Gruppenbild
- Details
- Als Folge öffnen (Bilder in einer Art Präsentation ablaufen lassen)
In der Hauptansicht der Galerie gibt es weitere Optionen:
- Downloads
- Art der Ansicht: List mit Details / Liste / Details
- Ordnen: Name / Datum / Format / Größe
- Ordner hinzufügen
- Speicherstatus: Telefon –> Freier Speicher -> Galerie -> Mitteilungen -> Programme -> Lesezeichen / Speicherkarte -> Freier Speicher -> Belegter Speicher -> Größe
- Markieren
- Alles Markieren
Somit sollte also auch hier genug Spielerei gegeben sein, auch wenn wie schon oben gesagt die Kamera eher mittlerweile Durchschnitt ist. Im Vergleich zu anderen Mittelklasse-Geräten hätte Nokia dem 5300 ruhig eine 2.0 Megapixel Kamera spendieren können. Aber lassen wird das mal beiseite, eigentlich ist die Musikfunktion das Hauptaugenmerkt des 5300 Xpress Music.
Bedienung:
Von der Bedienung her kommt man sehr leicht zurecht. Wie eigentlich bei jedem Nokia braucht man keine Anleitung gelesen zu haben, um sich im Menü zurechtzufinden. Für die Unbeholfenen unter uns hat Nokia wie immer die Kurzanleitung im Menü. Wenn man etwas länger auf einem Menüpunkt verweilt, erscheint der Hilfetext zu diesem Menüpunkt.
Recht gut ist auch, dass man die beiden Softkey-Tasten frei belegen kann. So hat man z.B. die Möglichkeit, dort die Kamera oder andere wichtige Funktionen zu hinterlegen. Auf dem linken Softkey sind standardmäßig die Favoriten zu finden, also mit Zugriff auf wichtige Funktionen wie Adressbuch, Profile, Radio, Wecker etc. Die Favoriten lassen sich auch zusätzlich noch nach eigenem Geschmack bearbeiten und anpassen.
Auch die Menü-Shortcuts sind von Vorteil. Der Navi-Key ist folgendermaßen belegt:
- Pfeil oben: Akt. Standby aktivieren
- Pfeil unten: Telefonbuch öffnen
- Pfeil links: Kurzmitteilung verfassen
- Pfeil rechts: Neue Multimedia Plus Nachricht
Alles in allem Nokia-like leicht zu bedienen, wobei manche Menüpunkte wieder minimal verschoben wurden. Insgesamt gesehen ist es aber sehr ähnlich zum 6288 und somit schon sehr intuitiv zu bedienen. Ein wichtiges Feature zur Vereinfachung der Bedienung ist der sogenannten Active-Standby. Viele User kennen diesen sicherlich schon von einigen Geräten der Serie60. Mittlerweile hat diese Art Today-Bildschirm sich auch bei Serie40 Geräten etabliert, wodurch das Arbeiten mit dem Gerät erleichtert werden soll.
Man kann aktuelle Kalendereinträge anzeigen, Shortcuts zu Programmen hinterlegen, genauso wie man einen Zugriff auf den Mediaplayer und das Radio erhalten kann. Insgesamt gesehen eine sinnvolle, wenn auch nicht unbedingt nötige Erweiterung. Schön natürlich das man auch hier wieder unzählige Personalisierungs-Möglichkeiten bekommt und sich an den Einstellungen austoben kann.
Akku und Empfang:
Beim Empfang würde ich keine großen Unterschiede zwischen dem 5300 und dem 6230i sehen. Beim Sprachtest war ein permantes, leises Grundrauschen wahrzunehmen, der Gesprächspartner war aber deutlich und laut zu verstehen. Auch das Gegenüber konnte mich gut verstehen. Das Nokia 5300 kann man bzgl. der Sprachqualität beim 6233 und 6280 ansiedeln.
Über den Akku kann man recht gutes berichten, so wird der Akku im Schnitt, bei mittlerer Nutzung ca. 4 Tage halten (bei höher Nutzung des Musikplayers geht der Akku entsprechend schneller in die Knie). Angegeben ist es vom Hersteller mit bis zu 3,2 Std. Gesprächszeit und 223 Std. Standby. In der Praxis orientiert es sich an anderen GSM-Geräten der Serie 40 Im Testbetrieb von knapp 2 Wochen lief das 5300 mit guter Ausdauer und hielt trotz Rumspielerei 2-3 Tage.
Key-Features:
Hier hat Nokias 5300 aufgrund seiner aktuellen Ausstattungsstandards der Serie40 3rd Edition – Feature Pack 1 schon einiges zu bieten.
Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind:
- Stereo-Radio
- MP3 Player mit speziellen Player-Tasten
- micro-SD Slot (Hotswap-fähig)
- A2DP Stereo Bluetooth Profil
- Kamerafunktion (1,3 Megapixel)
- 9 MB dynamischer, interner Speicher
- 256 MB microSD Speicherkarte
- Stimmunabhängige Sprachwahl / Sprachsteuerung / Sprachaufzeichnung
- Picture- und Video-Telefonbuch (fast Vollbild)
- Email-Client (SMTP, POP3 und IMAP4)
- Nokia-Theme Support
- XHTML Browser
- Freisprechfunktion
- Flugzeug Modus
- Infrarotschnittstelle / Bluetooth / mini-USB
Der Rest kommt mir soweit ziemlich bekannt vor. Recht gut finde ich, dass Nokias Sprössling Sprachwahl / Sprachsteuerung / Sprachaufzeichnung unterstützt, das war bei Nokia lange Zeit ja nicht unbedingt selbstverständlich. Schön ist hierbei die Tatsache dass die Sprachwahl absolut stimmunabhängig arbeitet, so dass man nicht mal einen Namen anlernen muss um die Sprachwahl zu nutzen. Dieses Feature funktioniert überraschend gut und sauber, zumindest in der von mir getesteten ruhigen Umgebung.
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