Meine Geräte-Testberichte:

Nachdem bei mir das Handy zum Hobby wurde habe ich des Öfteren für das Mobilfunk-Forum Telefon-Treff Testberichte geschrieben.

Diese Tests möchte ich nun auch auf dieser Seite in einem kleinen Archiv bereitstellen.

Viel Spaß beim Lesen! ;-)

















Die Copyrights, Logos und Rechte an den Markennamen unterliegen den jeweiligen Herstellern.

 

 


Sony Ericsson K510i - Testbericht

Auch wenn es sich bei dem Sony Ericsson K510i nur um ein einfaches Mittelklasse Gerät handelt, so gibt es trotzdem eine kleinen Testbericht mit den wichtigsten Eindrücken und Vorteilen gegenüber dem Vorgänger K500i.

Dateien:


- Gerätebilder: Galerie mit 32 Bildern
- Displaybilder: Galerie mit 37 Bildern
- Kamerabilder: Galerie mit 11 Bildern

Lieferumfang:


- Handy - Sony Ericsson K510i (Midnight Black)
- Li-Polymer Akku (BST-36)
- Netzlader
- Bedienungsanleitung
- Software-CD
- USB-Kabel

Gehäuse und Verarbeitung:


Dank der dezenten Farbgebung in schwarz, gepaart mit den silbernen Softkey-Tasten hinterlässt es auf Anhieb einen sehr schönen und auch hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse fühlt sich sehr gut an und auch die Optik bestätigt diesen Gesamteindruck. Die komplette Geräteoberfläche ist in „Midnight Black“ gehalten und angenehm gummiert, was eine recht griffige Oberfläche zur Folge hat. Die verwendeten Materialen (Kunststoffe) scheinen sehr gut zu sein, so kann man dem Gerät kein Knarzen entlocken, selbst wenn man versucht das Gehäuse mutwillig zu drücken und verdrehen.

Die Größe des Gerätes ist vorbildlich, so ist es flacher als ein K750i und ein ganzes Stück kürzer als das K800i, so eine Größe ist absolut vorbildlich und absolut „Hosentaschen-Tauglich“.

Der Kamera fehlt übrigens ein Schieber, so muss die Zukunft zeigen ob man auf die Dauer Probleme mit Staub und Kratzern bekommt. Einen Vorteil hat der Verzicht auf die Abdeckung aber auch, so kann das Gerät auf der Rückseite nicht so schnell verkratzen wie z.B. das K800i. Des Weiteren liegt es so natürlich richtig eben auf dem Tisch auf, nicht wie bei anderen Geräten der K- oder W-Serie leicht schräg.

Insgesamt gesehen finde ich die Verarbeitung auch beim K510i trotz Wechselcover super, kein Wackeln oder Knarzen, egal ob man die Tastatur oder die Geräterückwand nimmt. Das Gerät ist wirklich gut verarbeitet und es braucht sich definitiv nicht hinter der Konkurrenz zu verstecken.

Display:


Das Display hinterlässt einen durchschnittlichen Eindruck. Es ist von der Auflösung identisch mit dem Display des K500i / W300, im Detail heißt das 128x160 Pixel bei 262.144 Farben.
Der Kontrast ist vorbildlich, und auch die Schriftgröße ist sehr gut, so passen beim K510i trotz der geringeren Auflösung genauso viele Textzeilen auf das Display wie bei den teureren Sony Ericsson Geräten. Gerade bei Sonnenschein ist das Display noch wirklich gut lesbar, so ist das Display selbst unter direkter Sonneneinstrahlung sehr gut abzulesen und auch die Farben werden noch gut wiedergegeben

In den Untermenüs werden in der Regel rund 6 Menüpunkte / Zeilen gleichzeitig angezeigt. Hinzu kommen hierbei wie immer noch die Überschrift für den jeweiligen Menüpunkt sowie die Schrift für die beiden Softkeys. Auch gut, dass man die Optik des Menüs immer noch nahezu komplett mit eigenen Themes personalisieren kann, aber darauf gehe ich später noch mal etwas genauer ein.

Abschließend noch eine wichtige Sache zum Displayverhalten im Standby-Betrieb. Im Gegensatz zum Sony Ericsson W810i beherrscht es selbstverständlich die Energiesparuhr, so werden neben der Uhrzeit auch verpasst Anrufe und SMS permanent angezeigt. Da das Display die Symbole invertiert darstellt, ist für eine gute Ablesbarkeit gesorgt. So bekommt man wirklich auf einen Blick alle wichtigen Infos ohne das Gerät gleich in die Hand nehmen zu müssen.

Tastatur:


Wie schon beim K610i ist die Tastatur des K510i sehr gut geraten. Der Druckpunkt der Tasten ist hervorragend, und auch die Größe ist sehr angenehm zu empfinden - lediglich einen fühlbaren Zeilenabstand hätten sich sicherlich einige User gewünscht.
Zur Tastenbeleuchtung kann ich nur sagen, dass diese sehr hell geworden ist. Das grün/gelb ist sehr gleichmäßig und bildet dank der schwarzen Tasten sowohl bei Tag als auch bei Nacht einen perfekten Kontrast zu der Tastengrundfarbe. Die Umrandung des Joysticks wird von den umherliegenden Tasten auch leicht beleuchtet, so ergibt sich ein grünlicher Schimmer um das Steuerkreuz.
Insgesamt gesehen hätte dem Gerät eine weiße oder blaue Beleuchtung besser gestanden, so hinterlässt die grüne Beleuchtung einen ziemlich billigen Eindruck.
Grundsätzlich gesagt sollte aber jeder mit dieser Tastatur zurechtkommen, auch SMS Junkies sollten damit ohne große Gewöhnungsphase sehr gut klarkommen.

Menüoberfläche:


Das Menü hat sich bei Sony Ericsson von der Struktur her langsam bewährt, auch wenn es extra für das K510i etwas abgespeckt wurde. Es gibt folgende Oberpunkte:

E-Plus WAP ------ Internet ----- Unterhaltung
Kamera ---- Nachrichten ---------- Fotos
Datei-Manager -- Kontakte ------ Media-Player
Kalender ------- Organizer ------- Einstellungen

Auch hier wieder der obligatorische Vergleich mit dem K500i - so werden wie gewohnt die Symbole sehr nett und animiert dargestellt (sobald man mit dem Joystick über den jeweiligen Menüpunkt fährt), wobei die einzelnen recht grob gezeichnet wirken.

Die Menügeschwindigkeit hat sich kaum verändert - so kann es sich problemlos mit der Konkurrenz aus dem Hause Nokia messen. Es gibt definitiv keine echten Hänger oder Hakler im Menü.

Bei der Personalisierbarkeit des Menüs hat Sony Ericsson nichts geändert - so unterstützt es immer noch Themes. Diese einzelnen Themes verändern nicht nur die Farbpalette, sondern auch den Klingelton, Screensaver, Wallpaper, Highlight und natürlich den Menühintergrund.

Kamera:


Hier hat Sony Ericsson gegenüber seinen anderen Kamera-Handys eher Standard-Hardware verbaut - so findet man beim K510i eine 1,3 Megapixel Hauptkamera ohne Autofocus und LED-Licht. Die Kamera macht Bilder in einer maximalen Auflösung von 1280 x 1024 Pixeln. Die Fotoqualität reicht zwar nicht an die Qualität der Sony Ericsson Geräte mit Autofocus heran, doch es ist reicht immer noch für gute Schnappschüsse. Es ist also immer noch für durchschnittliche Fotos verwendbar, wenn mal keine echte Digitalkamera dabei ist.

Im Auslieferungszustand passen übrigens noch knapp 180 Bilder auf das Gerät, sicherlich mehr als ausreichend bei einem freien Speicherplatz von ca. 33 MB auf dem Gerät. Die Bilder werden, wie bereits gesagt, dank 1,3 Megapixel für ein Handy ganz ok; so kann man durchaus in Betracht ziehen, das ein oder andere Bild am PC zu betrachten und auszudrucken.

An Auflösungen stehen folgende zur Auswahl:

Foto:

- 1280 x 1024 Pixel (1,3 MP)
- 640 x 480 Pixel (VGA)
- 128 x 120 Pixel (Display)

Video:

- 176 x 144 Pixel (Groß)
- 128 x 96 Pixel (Klein)

Für das optimale Bild sorgen unzählige Einstellmöglichkeiten und diverse Aufnahmemodi. Wie bei vielen Kamerahandy oder auch Digitalkamera zeugen die Bilder in dunklerer Umgebung allerdings von einigem Grundrauschen und aufgrund des fehlenden Blitzes (oder einer LED) sind richtige Nachtaufnahmen so gut wie unmöglich. So kann man zumeist absolut scharfe, rauschfreie Bilder nur bei ausreichenden Lichtverhältnissen erzielen.

Der Suchermodus der Kamera ist sehr gut gelöst, die Menüführung hierbei ist schon von diversen Sony Ericsson Geräten bekannt und denkbar einfach. Man kommt sehr leicht damit zurecht und kann unzählige Einstellungen vornehmen. Auch die Bilddarstellung des Suchers ist sehr flüssig, auch wenn nicht im Vollbild dargestellt wird (da oben und unten der Menübalken zu sehen sind).

Bei der Foto-Kamerafunktion hat man folgende Einstellungsmöglichkeiten:

- Zoomfunktion
- Aufnahmemodus (Normal, Panorama, Rahmen, Bildfolge)
- Bildgröße (Groß, Mittel, Klein)
- Nachtmodus
- Effekte (Aus, Schwarzweiß, Negativ, Sepia, Solarisieren)
- Selbstauslöser
- Weißabgleich
- Bildqualität
- Verschlusston

Bei der Präsentation über den Bilderordner hat man die Möglichkeit 2x2 Vorschaubilder anzuzeigen. Alles in allem sind somit also für den Bilderfreak und Hobbyfotographen genug Möglichkeiten zum Rumspielen gegeben sein.

Die Videofunktion ist nicht unbedingt der Rede wert, da Sony Ericsson wie bei seinen vielen Geräten zuvor klar die Priorität auf Standbilder gelegt hat. Sonst lässt es sich nicht erklären wieso nur eine Auflösung von 176 x 144 Pixeln bei der Videoqualität möglich ist. Hier hätte es nicht geschadet in höherer Auflösung aufzeichnen zu können.

Bei der Video-Kamerafunktion hat man folgende Einstellungsmöglichkeiten:

- Aufnahmemodus (MMS, Hohe Qualität)
- Videogröße (Groß, Klein)
- Nachtmodus (An, Aus)
- Effekte (Aus, Schwarzweiß, Negative, Sepia, Solarisieren)

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