Kamera:
Die Kamera macht Bilder in einer Auflösung von maximal 1600 x 1200 Pixel. Dies reicht locker für Schnappschüsse und kurze Videos (maximal bis der Speicher im Telefon oder auf der Speicherkarte voll ist). Im Auslieferungszustand passen noch knapp 110 Bilder in höchster Qualität auf die 64 MB Speicherkarte (der interne Gerätspeicher ist mit 6 MB recht knapp bemessen), dies sollte für einige Schnappschüsse genügen. Die Bilder werden übrigens sehr farbgetreu auf dem Display dargestellt, endlich dient das komplette Display als Sucher und nicht mehr nur ein kleiner Ausschnitt.
Mögliche Bildauflösungen:
Foto:
- 1600 x 1200 Pixel
- 1280 x 960 Pixel
- 640 x 480 Pixel
- 320 x 240 Pixel
- 160 x 120 Pixel
Video:
- 640 x 480 Pixel
- 352 x 288 Pixel
- 176 x 144 Pixel
- 128 x 96 Pixel
Der Sucher ist sehr flüssig und es gibt sogut wie keine Verzögerungen und kein Nachziehen mehr. Sicher ist die Kamera eines K750i oder K800i besser, aber eigentlich darf man nicht meckern, schließlich weiß das 6233 im Gegensatz zu den Sony Ericsson Geräten durch seine sehr gute Videoaufnahme in VGA Qualität zu überzeugen. Videos werden im gängigen 3GP Format aufgenommen und das inklusive Ton. Bilder und Videos werden im Galerieordner gespeichert und können dort bearbeitet und betrachtet werden.
Bei den Bildern hat man in der etliche Bearbeitungsmöglichkeiten:
- Zoomfunktion (feinstufiger 8-fach Digitalzoom)
- Bilder in einer Art Präsentation ablaufen lassen
- Effekte (Normal, Graustufen, Sepia, Negativ)
- Ordnen (Name, Datum, Format, Größe).
- Ändern (Text einfügen, Rahmen, Illustration, Bild einfügen, Bildzuschnitt)
Somit sollte also auch hier genug Spielerei gegeben sein.
Es sei jedoch noch zum Thema Kamera abschließend erwähnt dass man trotz UMTS eine Frontkamera zwecks Selbstportraits vergebens sucht. Warum weiß wohl nur Nokia. Sicherlich kein so wichtiges Features, aber wenn das 6233 schon UMTS beherrschen, warum dann nicht mit allen Spielereien.
Bedienung:
Von der Bedienung her kommt man sehr leicht zurecht. Wie eigentlich bei jedem Nokia braucht man keine Anleitung gelesen zu haben, um sich im Menü zurechtzufinden. Für die Unbeholfenen unter uns hat Nokia wie immer die Kurzanleitung im Menü. Wenn man etwas länger auf einem Menüpunkt verweilt, erscheint der Hilfetext zu diesem Menüpunkt.
Recht gut ist auch, dass man die beiden Softkey-Tasten frei belegen kann. So hat man z.B. die Möglichkeit, dort die Kamera oder andere wichtige Funktionen zu hinterlegen. Auf dem linken Softkey sind standardmäßig die Favoriten zu finden, also mit Zugriff auf wichtige Funktionen wie Adressbuch, Profile, Radio, Wecker etc. Die Favoriten lassen sich auch zusätzlich noch nach eigenem Geschmack bearbeiten und anpassen.
Auch die Menü-Shortcuts sind von Vorteil. Der Navikey ist folgendermaßen belegt:
Pfeil oben: Akt. Standby aktivieren
Pfeil unten: Telefonbuch
Pfeil links: Kurzmitteilung verfassen
Pfeil rechts: Kalender
Alles in allem Nokia-like leicht zu bedienen, wobei manche Menüpunkte wieder minimal verschoben wurden. Insgesamt gesehen ist es aber sehr ähnlich zum 6230i und somit schon sehr intuitiv zu bedienen. Eine Neuerung gibt es, wie schon zuvor beim 6270 / 6280, noch bei der Bedienung, den sogenannten Active-Standby. Viele User kennen diesen sicherlich schon von einigen Geräten der Serie60. Mittlerweile hat diese Art Today-Bildschirm sich auch bei Serie40 Geräten etabliert, wodurch das Arbeiten mit dem Gerät erleichtert werden soll.
Man kann aktuelle Kalendereinträge anzeigen, Shortcuts zu Programmen hinterlegen, genauso wie man einen Zugriff auf den Mediaplayer und das Radio erhalten kann. Insgesamt gesehen eine sinnvolle, wenn auch nicht unbedingt nötige Erweiterung. Schön natürlich das man auch hier wieder unzählige Personalisierungs-Möglichkeiten bekommt und sich an den Einstellungen austoben kann.
Akku / Empfang:
Beim Empfang würde ich keine großen Unterschiede zwischen dem 6233 und dem 6230i sehen. Auch bei der Sprachqualität würde ich das 6233 relativ hoch ansiedeln. Habe es im Vergleich zum 6230i getestet und finde keinen hörbaren Unterschied. Klar laut und deutlich, nur ganz leichtes Rauschen konnte ich bisher gelegentlich ausmachen.
Über den Akku kann ich leider nicht viel sagen, außer dass er bisher zwei Balken verloren hat, obwohl ich die ganze Zeit damit rumgespielt habe. Angegeben ist es vom Hersteller mit bis zu 4 Std. Gesprächszeit und 340 Std. Standby. In der Praxis wird es sich also sicherlich an anderen Geräten der Serie 40 orientieren. Ich denke bei mittlerer Nutzung werden ca. 3-4 Tage durchaus realistisch sein.
Neuerungen:
Hier hat Nokias 6233 aufgrund seines Daseins als Business Nachfolger des 6230i schon einiges zu bieten. Verglichen mit Geräten anderer Hersteller hat auch das Nokia in einigen Gebieten seine Vorteile zu bieten:
Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind:
- GSM- und UMTS Mobilfunkteil
- Stereo-Radio
- MP3 Player
- micro-SD Slot (Hotswap-fähig)
- Push-to Talk
- MMS (bis 300kb)
- Kamerafunktion (2,0 Megapixel / VGA Videomodus)
- 6 MB dynamischer, interner Speicher
- 64 MB Speicherkarte
- Stimmunabhängige Sprachwahl / Sprachsteuerung / Sprachaufzeichnung
- Picture-Telefonbuch (fast Vollbild)
- Email-Client (SMTP, POP3 und IMAP4)
- Nokia-Theme Support
- XHTML Browser
- Freisprechfunktion
- Flugzeug Modus
- Infrarotschnittstelle / Bluetooth / Pop-Port
Der Rest kommt mir soweit ziemlich bekannt vor. Recht gut finde ich, dass Nokias Sprössling Sprachwahl / Sprachsteuerung / Sprachaufzeichnung unterstützt, das war bei Nokia lange Zeit ja nicht unbedingt selbstverständlich. Schön ist hierbei die Tatsache dass die Sprachwahl absolut stimmunabhängig arbeitet, so dass man nicht mal einen Namen anlernen muss um die Sprachwahl zu nutzen. Dieses Feature funktioniert überraschend gut und sauber, zumindest in der von mir getesteten ruhigen Umgebung.
Es ist zwar schön das Nokia vermehrt auf das Push-to-Talk Feature setzt und dem Gerät eine separate Taste zur PTT Nutzung spendiert hat, aber leider ist die Funktion bei den deutschen Netzbetreibern alles andere als verbreitet.
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