Media- und Music Player:

Der Musik- und Media-Player hat natürlich auch wieder seinen Weg ins Gerät gefunden. Die Qualität des Players ist sehr gut, so ist die Klangqualität wirklich sauber und klar, egal ob über das Stereo-Headset oder den internen Lautsprecher. Hier hat Sony Ericsson dem Paket das schon vom K750i bekannte HPM-60 Headset beigelegt. Dem Headset fehlt es allerdings etwas an Bass / Volumen und auch die Lautstärke hätte ein Stück höher sein können
Wer also auf einen satteren Bass und einen noch besseren Klang wert legt, dem sei das vom W800i / W810i bekannte HPM-70 ans Herz gelegt, dass dank In-Ear Ohrhörern für einen satten, druckvollen Bass sorgt.
Die unterstützten Media-Formate sind:
- 3GPP
- AMR
- AAC
- AAC+
- eAAC+
- MP3
- MP4
- M4A
- MIDI
- iMelody
- eMelody
- Real Video 8
- Real Audio 8
- RHZ
- RTSP (Streaming)
- WAV
- WMA
- WMV
- XMF
An Einstellmöglichkeiten bietet der Musik Player einige Möglichkeiten, da die Funktionen denen der Walkman Reihe gleichen. Es gibt selbstverständlich die Möglichkeit Titel zu wiederholen oder willkürlich abzuspielen, genauso wie man den Klang per Equalizer anpassen kann. Hier stehen folgende EQ Modi zur Auswahl:
- Normal
- Bass
- Sprache
- Höhenanhebung
- Manuell
Die Lautstärke über den internen Lautsprecher ist des Weiteren auch vorbildlich - klar und ohne verzerren wird die Musik wiedergegeben. In der Qualität ist der Lautsprecher vergleichbar mit dem des W800i / W810i, wobei die Höhen beim K800i nicht ganz so hell rüberkommen. Natürlich hat Sony Ericsson auch an die Möglichkeit der eigenen Playlist-Erstellung gedacht, sodass man seine Lieblingssongs einfach zusammenstellen kann.
Als kleines Extra hat Sony Ericsson auch eine Stereo-Simulation integriert, so wird ein räumlicher Klang simuliert obwohl kein Stereo-Lautsprecher verbaut ist. Wo wir schon beim Thema Stereo sind; das K800i beherrscht auch Bluetooth Stereo Streaming per A2DP, so kann man also auch drahtlos Stereo-Musik hören.
Seitlich am Gehäuse findet man übrigens die Music Player-Taste, diese startet wie schon beim W810i direkt den Music Player auch ohne anstecken des Headsets. Um versehentliches Starten der Musikwiedergabe über den Lautsprecher zu vermeiden hat Sony Ericsson selbstverständlich eine Abfrage „Lautsprecher weiter nutzen? Ja/Nein“ nach dem Tastendruck umgesetzt.
Nachdem der Player in den Hintergrund gelegt wurde, werden übrigens am oberen Bildschirmrand die entsprechenden Track Informationen in einer Scrollleiste dargestellt, genauso wie man es von den Walkman Geräten kennt.
Das integrierte FM-Radio hat Platz für 20 Stationen, und Sony Ericsson hat auch hierbei wieder RDS integriert. So wird bei den meisten Radiosendern hierbei der Sendername übertragen, jedoch nicht Titel oder Interpret (dies ist stark abhängig vom genutzten Sender). Selbstverständlich muss auch beim K800i das Headset angesteckt bleiben, da es wie immer als entsprechende FM-Antenne fungiert.
Der Videoplayer kann natürlich auch Videos im Vollbild abspielen, und Einzelbilder können als Screenshot aus dem Video herausgenommen werden. Ein nettes Feature zur Videobearbeitung ist der VideoDJ. Wie der Name schon vermuten lässt, kann man hiermit Videos, Bilder und Texte auf seinem K800i zusammenschneiden. Heraus kommt eine 3GP Datei, die sich problemlos weiterversenden / übertragen lässt.
Der Player kann übrigens nicht nur Videos, wie die niedrige Videokamera-Auflösung von 176x144 Pixel vermuten lässt, in dieser Auflösung abspielen sondern auch in Vollbildauflösung. Das heißt dass bei einer Auflösung von 240x320 Pixeln eine absolut flüssige Wiedergabe möglich ist und je nach eingesetzter Komprimierung diese auch frei von jeglicher Kästchenbildung ist.
Verbindungsmöglichkeiten:

Hier kann man wie eigentlich schon immer Töne, Themes, Videos und Bilder per Infrarot / Bluetooth oder USB-Datenkabel übertragen. Neu hingegen ist die Tatsache, dass das K800i als Wechseldatenträger ohne externe Treiber angesprochen werden kann. Schön dass sowohl der Telefonspeicher als eigenes Laufwerk angezeigt wird als auch die Speicherkarte. Dies ist ein echter Vorteil, da man somit zum reinen Datenaustausch nicht mehr zwingend die PC Suite benötigt.
Einen Nachteil hat die Sache aber auch, so schaltet sich das Gerät während der Nutzung des reinen Datenmodus ab, vermutlich um einen Datenverlust während des Zugriffes zu vermeiden. Löst man die Verbindung, so startet das Gerät unverzüglich und man kann wieder mit dem Telefon arbeiten.
Ansonsten steht die übliche Verbindungs- und Syncmöglichkeit mit der Sony Ericsson Software zur Verfügung (per Datenkabel, Bluetooth oder IrDA).
Ein Senden des Telefonbuches von einem K750i an das K800i ging übrigens, wie schon beim Vorserien-Gerät, problemlos und inklusive aller Anruferbilder per Bluetooth vonstatten.
An Synchronisationsmöglichkeiten mit dem heimischen PC bietet der Sync Manager Kontaktmöglichkeiten zu folgenden PIM-Anwendungen:
- Windows Adressbuch
- Outlook 2000
- Outlook 2002
- Outlook 2003
- Lotus Notes 5
- Lotus Notes 6
- Lotus Notes 6.5
Für die schnelle Übertragung von vielen Dateien empfehle ich, wie bei anderen Geräten mit Speicherkarten-Slot einen Card Reader, da die Speicherkarte ja problemlos im laufenden Betrieb gewechselt werden kann. Als zweite Übertragungsart bietet sich natürlich das USB-Datenkabel an, da auch hier die Geschwindigkeit noch sehr gut ist. Allerdings ist diese Variante meines Erachtens nicht ganz so schnell wie ein USB 2.0 Kartenleser.
Für die mobile Datenübertragung stehen sowohl UMTS- als auch GSM-GPRS zur Verfügung.
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